Praxis MTP
 
   Praxis MTP -  Jeanette Gerkens & Kuhlow   
 
 
 

Physiotherapie:                                                                            

     

Begriff Physiotherapie

Der Begriff Physiotherapie, zusammengesetzt aus dem griechischen Wortteil "Physio" bedeutet natürlich, "Physiologie, meint die Lehre von normalen körperlichen Lebensvorgängen. Die physiotherapeutischen Behandlungsmethoden sind so alt wie die Medizin. Bereits im 5. Jahrhundert schaffte die Physiotherapie ihren Durchbruch. Man entdeckte damals den positiven Einfluss der Bewegungstherapie auf Herz-Kreislauf- Erkrankungen.

Heute ist die Physiotherapie aus der Medizin überhaupt nicht mehr wegzudenken. Der heutige enorme Leistungsdruck, der z.B. auf Sportpferden lastet, hat zur Folge, dass sich die Pferde zunehmend den physiologischen Grenzen ihrer Belastbarkeit ihres Bewegungsapparates nähern.

Diese Grenzüberschreitung führt zur Entstehung von Schäden im Bewegungsapparat, die unweigerlich Folgen haben. 
Zwischen Tierärzten und Bewegungstherapeuten sollte der Dialog genauso reichhaltig und wirkungsvoll werden, wie es heutzutage bereits zwischen den verschiedenen Fachgebieten der Humanmedizin ist. 
Die Sportmedizin weißt im Pferdebereich bereits recht gut ausgebaute Strukturen auf, sie muss jedoch noch wachsen, um im Pferdesport eine noch größere Bedeutung zu erlangen.

Unsere Patienten, ob Hund oder Pferd, reagieren alle sehr positiv auf physiotherapeutsche Behandlungen, die Leistungen und der Genesungsvorgang werden optimiert und Problematiken werden vermindert.

 

Blutegeltherapie
 

Medizinischer Blutegel - Hirudo medicinalis
Blutegel werden speziell für die Medizin gezüchtet.

Sie sind zu einem Bestandteil der medizinischen und tiermedizinischen Versorgung geworden. Das Wort „Egel“ stammt von dem griechischen Wort echis = kleine Schlange. Der Blutegel ist schon lange für seine Heilkräfte bekannt. Alle Erkrankungen, stehen im engen Zusammenhang mit dem Blut. Besondere Wirkstoffe im Speichel und durch den Microaderlass, den der Egel vollzieht, besteht ein großer Indikationsbereich für die Therapie.

        Indikationen :

  • allgemeine Gelenkserkrankungen, wie z. B. Arthritis, Arthrose, Spat, Podotrochlose ( Hufrollenerkrankung ), Gonarthrose (Kniegelnksarthrose ), Schale
  • Sehnenentzündungen ( Tendovaginitiden )
  • akute Hufrehe
  • Patellaluxation
  • Hüftgelenksdysplasie ( HD )
  • Spondylose
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Ellenbogendysplasie ( ED )
  • Discopathie
  • Gelenkgallen
  • Bursitidien
  • Thrombosen
  • Furunkel, Karbunkel
  • Abzesse
  • Ödeme, Hämatome
  • allgemeine Entzündungsprozesse
  • allgemeine Entgiftung des Körpers
  • Lymphe werden aktiviert
  • Durchblutungsstörungen
  • Gefäßerweiternde Wirkung
  • Wundheilungsstörungen
  • Krampfadern
  • Verbesserung des Blutflusses
  • Abfallstoffe werden abtransportiert
  • Blut wird Sauerstoff zugeführt

Wirkungsweise
Im Speichel des Blutegels finden sich verschiedene Substanzen, die gerinnungshemmend, antibakteriell und entzündungshemmend wirken.


Wirkstoffe                                                                                                                         Für die Hemmung der Blutgerinnung sorgt der enthaltene Wirkstoff Hirudin. Das enthaltene Calin hemmt zwar auch die Blutgerinnung, bewirkt aber im Vordergrund das Nachbluten, wodurch die Wunde gereinigt wird. Dies bezeichnet man als sanften Aderlass.

Viele Stoffe verfügen über weitere Eigenschaften, wie zum Beispiel

  • entzündungshemmende Wirkung.
  • immunisierende Wirkung ( abwehrsteigernd )
  • analgetische Wirkung    ( schmerzlindernd  )
  • Gerinnungshemmung


     

Der große Vorteil bei einer Blutegelbehandlung ist, dass innere Organe wie Leber, Nieren und Herz nicht belastet werden. Daher auch sehr geeignet zum Einsatz bei älteren Tieren.

Der Zeitraum zwischen den Behandlungen ist immer abhängig vom jeweiligen Befund.

 


 

 

   

 

 

 



 

 

 

 

 


   
 
 

 

 

 

 





 

 
 
  www.pmtp.de back top