Praxis MTP
 
  Praxis MTP - Jeanette Gerkens & Kuhlow   
 
 
 



Muskelermüdung:
 


Die Muskelermüdung ist eine der wichtigsten Auslöser der Lahmheit!

Diese sollte nicht außer Acht gelassen werden!

Egal, ob es sich um einen Hund oder ein Pferd handelt.

Es sind schon einige Mengen an Blut  nötig, um eine dauernde Aktivität der Muskeln aufrecht erhalten zu können. Das Blut versorgt die Muskeln mit Nährstoffen und Sauerstoff und entsorgt die Abfallprodukte des Stoffwechsels. Die Menge Blut, die vom Herzen eines Pferdes bewegt wird, kann von ca. 40 Litern im Ruhezustand auf bis zu 250 Litern bei maximaler Belastung ansteigen.

Es wird klar, dass die Fähigkeit des Herzens, Blut und somit Sauerstoff in die Muskeln zu bringen, der größte limitierende Faktor für Höchstleistungen beim Pferd sind.

Ein weiterer Faktor, der bei höchster Beanspruchung des Pferdes zu Muskelermüdung führen kann, ist die Produktion beim Stoffwechsel in der Muskelzelle.

Ein Ansteigen der Konzentration der Abfallprodukte des Stoffwechsels in der Muskelzelle kann zu einer geringeren Leistungsfähigkeit führen. Minimale Anzeichen eines Schmerzes oder Lahmheit des Tierkörpers, können auch schon die ersten Anzeichen sein, das der Körper im Ungleichgewicht steht und Folgeproblematiken daraus resultieren können.

 


Bei Sportlern spricht man sozusagen vom Muskelkater.

 
 
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