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Im Jahre 1987
berichtete das Journal für amerikanische Veterinärmedizin, dass die
amerikanischen Pferdebesitzer aufgrund von Lahmheiten jedes Jahr ca. 500 Mio.
US Dollar verlieren. Der Pferdebesitzer hat
gelernt, dass die Naturgesetze, durch die und mit denen das Lebewesen Pferd existensfähig geworden ist, nicht durch Zwang und Druck, außer Kraft
gesetzt werden können.
Falscher Hufbeschlag,
zu flach oder zu steil stehende Hufe
:
die Stellung der Hufe
muss zum Fesselstand passen und der Schwerpunkt muss mitten auf den Huf
treffen.
Zielgenauer gesagt: der
Hebel vor und hinter de m Schwerpunkt müssen gleich lang sein.
Mangelnde
reiterliche Fähigkeiten :
und Erfahrungen: zunächst wird der Mensch mit
der Erkenntnis leben müssen, dass all die auf dem Markt angebotenen
Schnellverfahren für die Pferdeausbildung nicht funktionieren können.
Nicht passende Sättel :
der Sattel ist ein Kommunikationsmittel, nicht nur eine
Sitzgelegenheit zu Pferde. Der Sattel ist das wichtigste Mittel für Reiter
und Pferd, Wille und Absichten dem anderen mitzuteilen. Eine reibungslose
Kommunikation ist nur möglich, wenn die physikalischen Verhältnisse stimmen
und eine direkte, präzise Kommunikation zulassen. Der Sattel muss uns
ermöglichen, unser Gewicht bewusst einzusetzen, Schwierigkeiten im Ansatz zu
erkennen und zu bekämpfen und Informationen, die uns unser Pferd vermitteln
will, direkt zu erkennen und zu verarbeiten.
Fazit
Der heutige enorme
Leistungsdruck, der z.B. auf Sportpferde oder auch Freizeitpferde lastet, sind
seit langem bekannte und die häufigsten Ursachen der verschiedensten
Lahmheiten und Erkrankungen. Die Pferde nähern sich unweigerlich an die
physiologischen Grenzen der Belastbarkeit ihres Bewegungsapparates. Solche
Grenzüberschreitung führt zur Entstehung von Schäden im Bewegungsapparat, die
Folgen haben.
Zwischen Tierärzten und
Bewegungstherapeuten sollte der Dialog genauso
reichhaltig und wirkungsvoll sein, wie es heutzutage bereits zwischen den
verschiedenen Fachgebieten der Humanmedizin ist ! |