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Wissen - Hunde - Ernährung  

                                                                                                                                      

Mineralstoffe und Spurenelenemte

 

Kalzium:

Kalzium ist für das Wachstum des Junghundes genau so wichtig, wie für die Gesundheit des heranwachsenden Hundes. Es beeinflusst den Knochenbau, die Muskelfunktionen und die Milchbildung der säugenden Hündin. Kalzium ist in Milch und Milchprodukten, sowie in Knochen- und Tiermehlen enthalten. Ein Mangel an Kalzium führt zu schweren Entwicklungsstörungen bis zu Schädigungen des Skeletts. Die Knochen werden ausgedünnt (Osteoporose). Weiter treten Krämpfe auf und die Blutgerinnung ist gestört. Ein Überschuss an Kalzium führt zur Verkalkung der Organe, Muskelschwäche, Verstopfung uind Erbrechen.

 

 

Phosphor:

Phosphor ist wie Kalzium ein Bestandteil von Knochen und Zähnen. Es fördert Stoffwechselvorgänge,  wie bespielsweise den Aufbau von Zellen. Phosphor ist in fast allen Nahrungsmittel enthalten. Besonders reich an diesen Mineral sind Fleisch, Fisch und Getreide. Ein Mangel an Phosphor führt zu Knochenerweichung. Ein Überschuss führt zur Überlastung der Niere.

 

 

Magnesium:

Magnesium dient den Knochenstoffwechsel, der  Muskelfunktionen sowie dem Nervensystem. Magnesium ist in allen Getreiden - ausgenommen Weißmehl - enthalten. Ein Mangel führt zu Muskelschwäche sowie Organ- und Gefäßverkalkungen.

 

 

Kalium:

Kalium ist im Körper hauptsächlich in den Zellen vorhanden und regelt den Säure - Basen - Haushalt. Es ist wichtig für die Muskulatur und die Nerven. Kalium ist in Obst, Gemüse und Getreide vorhanden. Ein Mangel mindert den Wachstum des jungen Hundes, bei ausgewachsenden Tieren kann dies Durchfall auslösen, was einen niedrigen Blutdruck zur Folge haben kann. Ein Überschuss kann zu Herzrhythmusstörungen führen. Anzeichen für einen Kaliumüberschuss sind grosse Urinmengen, da Kalium harntreibend wirkt.  

 

Natruim:

Natrium ist zuständig für den Wasserhaushalt im Körper. Es regelt das Gleichgewicht von Kalzium, Phosphor und Kalium. Zusätzlich unterstützt Natrium die Muskelkontraktionen und Nervenimpulse. Natrium ist in allen salzhaltigen Nahrungsmitteln enthalten. Ein Mangel führt zum Austrocknen des Körpers, Kreislaufstörungen sowie Muskelschwäche. Ein Überschuss kommt kaum vor, bei gleichzeitigem Wassermangel führt es jedoch zu einer Vergiftung.

 

Jod:

Die Schilddrüse braucht Jod um Hormone herzustellen. Jod ist lebensnotwenig für den gesamten Stoffwechsel. Jod ist in Salz enthalten. Ein Mangel führt zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, kann eine Kropfbildung bewirken und verursacht massive Stoffwechselstörungen. Ein Überschuss ist selten, die Folge wäre eine Überfunktion der Schilddrüse.

 

Kupfer:

Kupfer ist wichtig für das Immunssystem, wie auch für die Blut - und Pigmentbildung. In der Leber gespeichert, dient Kupfer zusammen mit Eisen für den Sauerstofftransport über die roten Blutkörperchen. Kupfer ist in Fleisch, besonders aber im Herz, Leber und Pansen vorhanden. Ein Mangel kann Blutarmut, Haarausfall, Haut - oder Skelettveränderungen verursachen. Die Anfälligkeit für Infektionserkrankungen wird erhöht. Ein Überschuss an Kupfer wirkt sich vorerst in Erbrechen und Durchfall aus. Bei chronischer Überversorgung treten Leberschäden und Gelenksentzündungen auf.  

 

Eisen:

Eisen ist Bestandteil der roten Blutkörperchen und dient somit zum Transport von Sauerstoff. Eisen ist im Fleisch, Gemüse und Getreide enthalten. Ein Mangel verursacht Blutarmut und erhöht das Infektionsrisiko. Ein Überschuss kommt nur selten vor.  

 

Zink:

Zink ist ein Bestandteil zahlreicher Enzyme. Es ist vorwiegend für Energie - und Hautstoffwechsel verantwortlich und es ist äußerst wichtig für das Immunsystem. Zink ist im Rindfleisch, Leber, Herz und Lunge enthalten. Ein Mangel verursacht Haut - und Fellprobleme und schwächt das Immunsystem. Ein Überschuss bewirkt Störungen in der Verdauung, bis hin zu Anämie.

 

Unsere Liste wird noch weitergeführt!